Freunde (2)

963 Worte

Valerie ‚Dumm‘, schalt ich mich, während ich durch den leeren Flur lief. Wir hatten keine Bindung mehr, und was auch immer wir gerade aufbauten, war vorbei. Ich hatte keinen Grund, ihm nachzugehen. Keinen Grund, mir Sorgen zu machen oder mich zu kümmern … Als ich ihn entdeckte, verschwanden all diese Gedanken. Er saß in der entferntesten Ecke eines kleineren Saals, den Kopf gesenkt, gegen die Wand gelehnt. Er sah vollkommen elend aus. Meine Absätze hallten leise durch den Saal, aber er schien mich nicht zu bemerken, als ich näher kam. Aus der Nähe konnte ich das leichte Zittern sehen und seine flachen Atemzüge hören. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Ich erkannte eine bevorstehende Panikattacke, wenn ich eine sah. Ich ging vor ihm in die Hocke, griff nach seinem Knie und drückte fes

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