Fieber (2)

1108 Worte

Tristan „Alpha Tristan“, begrüßte er mich eisig. Sein Blick wanderte zur Seite. Es kostete mich alles, nicht zu knurren und sie vor seinen Augen abzuschirmen. Doch kaum hatte er sie gesehen, richtete sich sein finsterer Blick wieder auf mich. „Was machst du mit ihr?“ Seine Frage klang fast wie ein Knurren. Mein Wolf sträubte sich. Er drang in mein Haus ein. In mein Zimmer. In mein Territorium. Das Bild, wie Valerie ihn im Garten von mir weggezogen hatte, blitzte vor meinem inneren Auge auf, und ich zwang mich zur Beherrschung. „Ich habe sie bewusstlos und unter Drogen im Flur gefunden. Sie hatte hohes Fieber, also habe ich ihr geholfen. Weißt du vielleicht etwas darüber?“ Meine Erwiderung fiel scharf aus. Ich hätte schwören können, dass etwas in seinen Augen aufflackerte, aber ich

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