Valerie Sophia flüsterte erschrocken neben mir, spürte zweifellos dieselbe Beklommenheit. Ich trat einen Schritt vor und stellte mich schützend vor sie. „Alyn“, begrüßte ich sie vorsichtig, „falls du Tristan suchst, er ist nicht hier.“ „Umso besser.“ Mein Herz schoss mir in die Kehle, als sie plötzlich einen Gegenstand hervorzog, den ich nur allzu gut kannte. Eine Pistole. Sie hielt eine Pistole in der Hand. Sophias Aufschrei gellte in meinen Ohren. Mein Mund wurde staubtrocken, ein Knoten schien mich festzunageln. „Lass die Magd gehen. Wir beide unterhalten uns jetzt ein bisschen, Schwesterchen.“ Sie grinste hämisch. Trotz meiner panischen Angst schlich sich ein winziger Funken Erleichterung in mir ein. Ich drehte mich zu Sophia um, unfähig, die Worte auszusprechen. „Geh“, fleht

