Gefälscht (2)

964 Worte

Tristan Mein Herz setzte einen Schlag aus, als plötzlich Tumult den Saal erfüllte. Ich riss den Kopf herum und hielt den Atem an. Valerie stand am Eingang des Saals, das Haar völlig zerzaust. Sie war meilenweit von festlich entfernt, trug nur ein Hemd und Jeans. Sie war das Schönste, was ich je gesehen hatte. Als ich sie ansah, war klar, dass sie hierher gestürmt sein musste. Woher kam sie nur? „Ich erhebe Einspruch. Dieses Paarungszeremoniell darf nicht stattfinden“, verkündete sie laut. Sofort brach Gemurmel los. Ich war wie vom Donner gerührt, als sie den Gang entlang auf uns zukam. Alle Augen waren auf sie gerichtet, doch sie blickte tapfer geradeaus. Auf uns zu. Auf mich zu. „Valerie, was soll das bedeuten?“, fragte ihre Mutter, und ich bedauerte sofort, dass sie den Blick

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