Geheimnis

1581 Worte

Valerie Ich öffnete die Augen und blickte an eine vertraute Mahagoni-Decke und weiche Laken, in denen ich nie gedacht hätte, jemals wieder zu liegen. Hier roch es nicht nach Desinfektionsmittel. Das leise Summen steriler Wände war verschwunden. Ich lag nicht mehr im Rudel-Krankenhaus, sondern im Rudelhaus. In meinem alten Zimmer. Nur wenige Stunden nach Sonnenaufgang hatte der Rudelarzt mich entlassen und mir geraten, mich zu schonen. Als ich hinausging, wartete Tristan bereits und führte mich zum Rudelhaus. Er erzählte mir, dass er meine Sachen dorthin hatte bringen lassen. Ich hatte ihn die ganze Zeit ignoriert und kein einziges Wort gesagt. Eigentlich hätte es mich nicht überraschen dürfen, dass sie meine Sachen so kurzfristig hierher geschafft hatten. Dennoch fühlte es sich seltsam

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN