In seiner Falle gefangen

1391 Worte

Hannah Mutter zieht an der Türklinke, gerade als Alexanders Nase die Kontur meines Kinns nachzeichnet. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals. „Hannah? Komm heraus, mein Schatz.“ „Ich ...“ Meine Stimme versagt. Ich räuspere mich und schiebe ihn von mir weg. Die Distanz bringt mich wieder zur Besinnung. Was habe ich mir nur dabei gedacht, mich von meinem Peiniger anfassen zu lassen? „Ich komme in zwei Minuten runter, Mama!“ „Bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?“ „Ja“, sage ich und öffne die Tür, um einen Blick hinauszuwerfen. Sie lächelt und dreht sich um. Ihre Schritte entfernen sich den Flur hinunter, und ich erlaube mir endlich zu atmen. Als ich mich wieder Alexander zuwende, beobachtet er mich mit diesem ärgerlichen halben Grinsen, völlig unbeeindruckt davon, wie knapp wir

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