Gefangennahme (2)

764 Mots

Lily Stunden später, zurück in meiner Wohnung, bereitete ich gerade das Abendessen zu, als mein Telefon klingelte. Ich nahm sofort ab und lächelte ins Gesicht meiner Mutter auf dem Bildschirm. „Hallo, mein Schatz“, begrüßte sie mich lächelnd über den Videoanruf. „Hey Mom“, erwiderte ich. Sie hatte sich vorgenommen, mich mindestens einmal täglich anzurufen, um nach mir zu sehen – das hatte sie mir offen am Tag nach meiner Ankündigung gesagt. Ich konnte mich nicht beschweren und hatte es auch nicht vor. Nicht, wenn ich einfach nur dankbar war, dass sie mich trotz des Schocks aktiv unterstützte. Zuerst plauderten wir über die üblichen Dinge – wie es ihr ging, der neueste Klatsch aus der Nachbarschaft. Doch unvermeidlich kam das Gespräch auf das Baby. „Und wie geht’s der Übelkeit?“ fra

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