Tristan „Das kann nicht wahr sein. Tristan, du lügst“, wimmerte sie. „Ich will diese Zeremonie nicht“, fuhr ich sie an, biss mir aber sofort auf die Zunge. „Es spielt keine Rolle. Wir haben miteinander geschlafen. Du bist zu mir gekommen. Du musst irgendetwas für mich empfinden“, drängte sie. Ich musste die Lippen zusammenpressen, um den Zweifel zurückzuhalten, ob wir überhaupt miteinander geschlafen hatten. Es machte mich wütend, ihre scheinbar wahnhaften Rechtfertigungen zu hören. „Ich war betrunken“, fuhr ich sie zornig an. „Ich war betrunken und benebelt. Ich wusste nicht, dass du es warst. Ich habe an…“ Ich brach ab, bevor ich den Satz beenden konnte, aber der Schaden war bereits angerichtet. Die Erinnerung an jene eine Nacht mit ihr ließ Hitze in mir aufsteigen, zusammen mit

