Wölfe

1386 Worte

Lily Ich blieb lange wie erstarrt unter dem bedrückenden Schweigen des Badezimmers stehen. Der Shampoo war längst vergessen. Ich war gefangen in einem Sturm aus Gefühlen: Angst, Unglaube und eine nagende, bohrende Furcht. Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis ich mich endlich bewegte. Wie viele Minuten vergingen, bevor ich die Hand ausstreckte und die Dusche wieder anstellte. Das Wasser prasselte weiter über mich, doch mein Geist war in Aufruhr. ‚Es war real.‘ Alles, was ich in jener Nacht gesehen hatte. Die Bilder von Wölfen, die Menschen zerfleischten. Von diesem Mann, der sich verwandelte. Alles war real. Gegen die wachsende Panik kämpfend nahm ich die knappste Dusche meines Lebens und stürzte sofort hinaus, als wäre etwas direkt hinter mir her. Taumelnd erreichte ich mein Zi

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