Valerie Diesmal überraschte es mich weniger. Aus dem, was er sagte, schlossen die „Bruchstücke“ seiner Erinnerungen offenbar auch die Schwangerschaft ein. Und sie hatten ihm offensichtlich auch wieder ins Gedächtnis gerufen, was in jener Nacht zwischen uns passiert war. ‚Vielleicht ist das der Grund, warum er diesmal gezögert hat‘, dachte ich bitter. Es musste das Baby sein. Ganz gleich, wie viel Tristan wusste – ohne das Kind wäre er niemals hierhergekommen. Er hätte niemals so gehandelt. All die Sorge, die er jetzt zeigte. Diese neue Zärtlichkeit, diese Traurigkeit in seinen Augen, dieser weiche Blick … all das, wonach ich mich einst so verzweifelt gesehnt hatte, existierte nur, weil ich sein Kind unter dem Herzen trug. „Valerie“, sagte er wieder und Übelkeit stieg in mir hoch, als

