Valerie Durch die kurze Ablenkung, die Tristan mir verschafft hatte, hatte ich die letzten Worte meiner Eltern nicht mehr gehört. Das Zuschlagen der Tür holte mich in die Wirklichkeit zurück. Ich lehnte mich noch einen Moment gegen das Holz, bis ich sicher war, dass draußen alles still war, dann trat ich zurück in den Raum. Alle Fenster standen offen, dennoch hatte ich das Gefühl zu ersticken. Der Anblick der geöffneten Schatulle auf dem Schreibtisch, in der die Kette meiner Mutter lag, war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. „Gehen wir“, sagte ich knapp, wirbelte herum und steuerte direkt auf die Tür zu. Meine Arbeit hier war erledigt. Doch bevor ich einen Schritt machen konnte, hielt eine Hand mich am Rücken fest. „Valerie, warte.“ Tristans Stimme ging mir durch Mark

