Albtraum (2)

834 Worte

Lily Ich sah wieder zu dem Mann, der mich festhielt, und versuchte, nicht zu weinen. „Weißt du, warum du hier bist?“ fragte er. ‚Woher soll ich das denn wissen?!‘ wollte ich schreien, doch meine Kehle war wie zugeschnürt vor Angst. Mein ganzer Körper war starr vor Furcht, und mit seinem Griff hätte ich nicht einmal sprechen können, selbst wenn ich gewollt hätte. Mit dem bisschen Bewegungsfreiheit, das er mir ließ, schüttelte ich heftig den Kopf. „Bitte… lassen Sie mich gehen“, flehte ich schwach, kämpfte gegen das Brennen in meinen Augen. Sein Lachen als Antwort ließ mein Herz noch tiefer sinken. „Ich werte das als Nein“, antwortete er. Ich stieß einen angehaltenen Atemzug aus, als er mich losließ. Ich wurde zu Boden gestoßen und zischte vor Schmerz, als mein Rücken auf die harte

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